Bei der Arbeit fühlte sich die Sekretärin unwohl, also ging sie nach draußen: Sie setzte sich auf eine Bank, schloss die Augen, und als sie wieder zu sich kam, sah sie, wie ein alter Mann versuchte, ihr das goldene Armband vom Handgelenk zu nehmen.

Bei der Arbeit wurde der Sekretärin plötzlich schlecht, also ging sie nach draußen: Sie setzte sich auf eine Bank, schloss die Augen, und als sie wieder zu sich kam, sah sie einen alten Mann, der versuchte, ihr ein goldenes Armband vom Handgelenk zu nehmen.

„Hey, was tun Sie da? Das ist ein Geschenk meines Mannes!“ Der alte Mann sah sie entsetzt an und antwortete leise: „Sie sind wegen dieses Armbands bewusstlos geworden. Schauen Sie selbst.“ Die Sekretärin sah genauer hin und erstarrte vor Entsetzen.

Anna wurde bereits während der Besprechung schlecht.

Sie saß neben dem Direktor, wie immer jedes Wort notierend und bemühte sich, keine Müdigkeit zu zeigen. Der Besprechungsraum war stickig, die Luft schien schwer. In ihren Schläfen begann es zu pochen, das Herz schlug schneller als gewöhnlich. Anna atmete tief ein, doch es wurde nicht leichter. In ihrer Brust verspürte sie einen unangenehmen Druck, als würde langsam eine schwere Last auf sie gelegt.

Irgendwann begann der Raum zu schwanken. Anna griff nach dem Tischrand, um nicht zu fallen, und entschuldigte sich leise. Sie stand auf, versuchte gerade zu gehen, doch ihre Beine versagten. Der Direktor fragte etwas, aber Anna hörte kaum ein Wort.

Draußen war es kühl. Die frische Luft traf ihr Gesicht, brachte aber keine Erleichterung. Die Schwäche nahm nur zu. Anna machte ein paar Schritte und sank kraftlos auf eine Bank neben einem kleinen Platz. Sie schloss die Augen und hoffte, dass alles bald vorbeigeht.

Ihr Herz schlug wild.

Als Anna die Augen öffnete, sah sie den alten Mann über sich gebeugt. Er war über siebzig Jahre alt. Schlichte Jacke, alte Mütze, ruhiger, aber aufmerksamer Blick. Vorsichtig hielt er ihr Handgelenk und schien ihre Hand zu betrachten.

— Was tun Sie? — flüsterte Anna heiser, während sie versuchte, die Hand zurückzuziehen. — Fassen Sie das nicht an. Dieses Armband ist ein Geschenk meines Mannes.

Der alte Mann stritt nicht. Er sagte nur leise:

— Ihnen ist wegen ihm schlecht. Schauen Sie genau hin.

Anna blickte auf das Armband — massiv, aus Gold, das sie ständig trug — und in diesem Moment standen ihr die Haare zu Berge.

Das Gold war genau dort schwarz geworden, wo es die Haut berührte. Nicht vollständig, sondern fleckig, als hätte jemand mit einem dunklen Schatten darüber gestrichen.

— Wer sind Sie? — flüsterte Anna und spürte, wie sich alles in ihr zusammenzog.

— Ich bin ein ehemaliger Juwelier — antwortete der alte Mann ruhig. — Vierzig Jahre habe ich mit Gold gearbeitet. Als ich sah, dass es Ihnen schlecht ging, schaute ich zufällig auf Ihre Hand. Ein normaler Mensch würde es nicht bemerken.

— Was bedeutet das? — Ihre Stimme zitterte.

— Das sind Spuren von Thallium — sagte er leise. — Ein sehr heimtückisches Gift. Mit bloßem Auge nicht sichtbar. Es wird in einer hauchdünnen Schicht aufgetragen, dringt durch die Haut und vergiftet den Menschen langsam. Aber Gold reagiert. Es wird dunkel.

— Sie meinen…

Der alte Mann nickte.

— Derjenige, der Ihnen dieses Armband geschenkt hat, wusste, was er tat. Er wollte, dass Sie krank werden, schwächer werden und eines Tages einfach nicht mehr aufstehen.

Anna schaute auf den Schmuck, dann auf ihre Hände. Das Bild ihres Mannes tauchte auf, seine kalten Blicke, die seltsame Fürsorge in letzter Zeit und seine beharrlichen Worte: „Trage es, nimm es nicht ab. Es ist mein Geschenk.“

In diesem Moment verstand sie alles.

Der alte Mann nahm vorsichtig das Armband ab und wickelte es in ein Tuch.

— Sie müssen sofort zu Ärzten und zur Polizei — sagte er. — Und tragen Sie es nie wieder.

Anna nickte schweigend. Sie saß auf der Bank, die zitternden Finger zusammengekrampft, und begriff, dass sie gerade auf wundersame Weise überlebt hatte. 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️

Bewerten Sie diesen Artikel
Füge Kommentare hinzu
Bei der Arbeit fühlte sich die Sekretärin unwohl, also ging sie nach draußen: Sie setzte sich auf eine Bank, schloss die Augen, und als sie wieder zu sich kam, sah sie, wie ein alter Mann versuchte, ihr das goldene Armband vom Handgelenk zu nehmen.
Ich war acht Monate schwanger und sprang in ein Schwimmbecken, um ein sechsjähriges Mädchen zu retten, das zu ertrinken drohte. Als Emma schließlich wieder bei Bewusstsein war, schrie ihre Mutter: „Fass mein Kind nicht an, sonst verklage ich dich!“ 🤔😕